7 praxiserprobte Tipps: So motivieren Sie Senioren zum Trinken
Wie schafft man es, dass die 1,5 Liter am Ende des Tages erreicht sind? Diese Kniffe nutzen unsere Pflegekräfte täglich:
Trinken sichtbar machen: Verteilen Sie in der gesamten Wohnung an verschiedenen Plätzen gefüllte Behältnisse wie Wasserflaschen oder Gläser. Wichtig: Achten Sie darauf, dass sich die Flaschen leicht und ohne großen Kraftaufwand öffnen lassen.
Ein Trinkprotokoll führen: Schreiben Sie auf, wie viel tatsächlich getrunken wurde. Das schafft Übersicht und zeigt am Abend sofort, ob noch Nachholbedarf besteht.
Flüssigkeit "essen": Wenn das Glas Wasser stehen bleibt, helfen wasserreiche Lebensmittel. Eine saftige Wassermelone oder Suppen aller Art sind eine ideale und schmackhafte Ergänzung, um den Flüssigkeitshaushalt aufzufüllen.
Feste Rituale einführen: Bieten Sie zu jeder Mahlzeit ganz selbstverständlich ein passendes Getränk an und erinnern Sie Ihre Angehörigen in regelmäßigen Abständen aktiv an den nächsten Schluck.
Barrieren abbauen: Viele ältere Menschen trinken bewusst weniger, weil sie Angst haben, es nicht rechtzeitig zur Toilette zu schaffen. Sorgen Sie für barrierefreie, freie Wege im Haus, um diese psychologische Hürde und die Angst zu nehmen.
Hilfe bei Schluckstörungen (Dysphagie): Sollten Schluckprobleme das Trinken erschweren, können Flüssigkeiten mit speziellen Andickungsmitteln (z. B. Thick&Easy® Instant Andickungsmittel aus der Apotheke) sämiger gemacht werden. Das verhindert gefährliches Verschlucken.
Rechtlicher Hinweis / Medizinischer Disclaimer:
Die hier bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Aufklärung und Information. Sie ersetzen keine individuelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung durch einen Arzt oder qualifiziertes Fachpersonal. Bitte halten Sie bei anhaltenden Beschwerden oder schweren Schluckstörungen immer Rücksprache mit dem behandelnden Arzt.